ReviewUnderstanding dyspnoe as a complex individual experience☆

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Dyspnoe ist die höchst bedrohliche Erfahrung von Atemnot bei Patienten mit verschiedenen Pathologien, einschließlich Atemwegs-, Herz-Kreislauf- und neuromuskulären Erkrankungen, Krebs und Panikstörungen. Dieses schwächende Symptom tritt besonders bei älteren und übergewichtigen Menschen auf, zwei wachsenden Bevölkerungsgruppen in der westlichen Welt. Es wurde ferner festgestellt, dass Frauen stärker an Dyspnoe leiden als Männer. Trotz Optimierung krankheitsspezifischer Behandlungen wird Dyspnoe oft unzureichend behandelt. Die immense Belastung für Patienten, Familien und das Gesundheitssystem macht die Verbesserung des Managements chronischer Dyspnoe zu einer Priorität.

Dyspnoe ist eine mehrdimensionale Empfindung, die eine Reihe unangenehmer Atemempfindungen umfasst, die je nach zugrunde liegender Ursache und Patientenmerkmalen variieren. Biopsychologische Faktoren jenseits der Krankheitspathologie verschlimmern die Wahrnehmung von Dyspnoe, erhöhen die Schwere der Symptome und verringern die Lebensqualität. Der psychische Zustand (insbesondere komorbide Angstzustände und Depressionen), der Hormonstatus, das Geschlecht, das Körpergewicht (Fettleibigkeit) und das allgemeine Fitnessniveau sind besonders wichtig. Neuroimaging hat begonnen, die neuronalen Mechanismen aufzudecken, die an der Verarbeitung sensorischer und affektiver Komponenten von Dyspnoe beteiligt sind.

Das Bewusstsein für biopsychologische Faktoren jenseits der Pathologie ist für die Diagnose und Behandlung von Dyspnoe unerlässlich. Ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen zwischen biopsychologischen Faktoren und der Wahrnehmung von Dyspnoe wird die Entwicklung symptomatischer Behandlungen verbessern, die speziell auf die dringendsten Bedürfnisse jedes Patienten in einem bestimmten Lebensabschnitt eingehen. Zukünftige Neuroimaging-Forschung kann objektive Marker liefern, um die Rolle biopsychologischer Faktoren bei der Wahrnehmung von Dyspnoe vollständig zu verstehen, in der Hoffnung, Zielbereiche für pharmakologische und nicht-pharmakologische Therapien aufzudecken.

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